Einleitende Zusammenfassung: Dieses horizontale Video zeigt ein ruhiges Interview mit dem Ex-Fußballprofi Neven Subotić. Er reflektiert über seine Vergangenheit als Flüchtlingskind in Deutschland, den Fleiß seiner Eltern sowie seinen Weg zum Profifußballer. Dabei betont er, wie wichtig die Wertevorstellung seines Elternhauses war, und wie sehr es ihn bis heute prägt, dass sein Vater stets an ihn geglaubt hat.
Der Filmverlauf: Das Video beginnt mit atmosphärischer Musik und einer Schwarz-Weiß-Totale eines leeren Stadions. Neven Subotić steht an einem Fenster und blickt nachdenklich auf das Spielfeld hinaus. Dabei trägt er einen eleganten, dunklen Wollmantel über dunkler Kleidung. Er geht langsam die Treppen der leeren Zuschauertribüne hinunter. Aus dem Off hört man ihn sagen:
„Dadurch, dass wir nach Deutschland geflohen sind, war hier nicht so viel. Wir hatten gar keinen Status in Deutschland.“
Wechsel in einen farbigen Interview-Raum mit Industriecharakter. Neven sitzt in einer schlichten dunklen Jacke auf einem grauen Betonblock vor einer bläulich angestrahlten Backsteinwand und lächelt. Ein altes Gruppenfoto in Schwarz-weiß wird eingeblendet: Es zeigt ihn als Kind mit seiner Familie. Neven erzählt:
„Für mich der sichere Hafen waren die Menschen, die mit mir waren, und das waren mein Vater, meine Mutter und meine Schwester.“
Die Kamera wechselt wieder zu Neven im leeren Stadion (in Schwarz-Weiß). Er steht auf einer Tribüne, danach hält er einen Fußball in den Händen und läuft übers Spielfeld. Dabei blickt er ruhig in die Ferne. Die Kamera wechselt wieder in den farbigen Interview-Raum. Neven berichtet:
„Meine Eltern beide haben sehr viel gearbeitet. Die hatten nicht nur in der Regel einen Job, sondern mehrere. Die haben auch am Wochenende gearbeitet, auch abends. Und das nicht nur, damit’s ihnen gut geht, sondern vor allem auch für mich und meine Schwester. Und die waren immer sehr fleißig. Und das hat mich geprägt bis heute.“
Neven blick nachdenklich aufs Spielfeld (in Schwarz-weiß). Dann wechselt die Kamera kurz zum Interview-Raum (in Farbe). Ein altes Foto in Schwarz-weiß wird eingeblendet. Es zeigt seine Mutter in einem hellen Arbeitskittel mit einem Wischmopp in der Hand. Sie lächelt in die Kamera. Danach sieht man Neven im leeren Stadion auf der Ersatzbank sitzen. Er berichtet:
„Wenn ich mich daran erinnere, dass meine Mutter in Deutschland als Putzfrau begonnen hat, das zehn Jahre lang gemacht hat, und dann nach Amerika ging, auch wieder geputzt hat, und dann noch in der Nachtschule den College-Abschluss gemacht hat. Mitte 30 mit zwei Kindern – das ist ‘ne großartige Leistung.“
Neven steht unter Flutlicht auf dem Spielfeld und hält einen Ball (in Schwarz-Weiß). In einer Totalen sieht man ihn den Ball auf der Mittellinie dribbeln. Ein weiteres Foto zeigt Neven als Jugendlichen mit seiner Familie vorm Stadion von Ajax Amsterdam. Er erzählt aus dem Off:
„Mit meinem Vater, als ich Fußball gespielt habe, war eigentlich jeder Platz ein Fußballplatz. Ob das ein Park war, ob es dunkel oder hell war, das hat niemals ‘ne Rolle gespielt, sondern wichtig war, dass es’n Ball gab und dass wir zusammen spielen konnten. Also mein Vater dachte natürlich, ich werd’ Messi.“
Szenenwechsel: Neven im Stadion-Innenraum (in Schwarz-Weiß). Er hält ein Trikot von Mainz 05 mit der Nummer 28 hoch und sitzt danach nachdenklich vor einer Reihe Trikots. Im Interview (in Farbe) gestikuliert er mit den Händen und sagt:
„Als ich nach Deutschland gekommen bin mit 17 und bei Mainz 05 meinen ersten Profivertrag unterschrieben hatte, hab ich viel Geld verdient und ich wusste nicht, was ich damit anfangen soll. Irgendwann hat das bedeutet, mehrere Autos zu haben. Hat mich nicht glücklicher gemacht, sondern ganz im Gegenteil, hat einfach zu mehr Frust geführt, weil ich gemerkt hab, das bin ich nicht. Für diese Erfahrung schäm ich mich bis heute. Und das stand halt in einem starken Widerspruch zu dem, was ich von meinem Elternhaus mitgenommen habe. Also die Werte, die mir eigentlich wichtig sind.“
Neven streift im Stadion mit der Hand über das Tornetz (in Schwarz-weiß). Er lässt er den Fußball von einer Hand in die andere gleiten. Dann geht er durch den dunklen Spielertunnel hinaus aufs helle Spielfeld und bleibt mit dem Rücken zur Kamera nachdenklich am Spielfeldrand stehen. Er schließt das Interview mit den Worten:
„Ich hatte einige Situationen in meinem Leben, wo ich nicht mal an mich geglaubt habe, aber mein Vater schon. Und genau dieser Glaube ist mein Fundament.“
Das Video endet mit Textinblendungen auf dunkelblauem Grund:
„Du glaubst an dein Kind. Stärk sein Fundament.“
„Mehr zur Initiative auf startkapital.de“
Im Anschluss werden die Logos von Union Investment und der Genossenschaftlichen FinanzGruppe Volksbanken Raiffeisenbanken eingeblendet.
Ein starkes Fundament für dein Kind. Mit allem, was dazu gehört
Was lässt Kinder über sich hinauswachsen? Wir glauben: Es ist mehr als Geld. Es sind Liebe, Bildung und Menschen, die ein starkes Fundament schaffen. Mit der Initiative „Startkapital“ setzen wir uns genau dafür ein. Wir erzählen die Geschichten hinter echtem Erfolg und schaffen neue Möglichkeiten für Kinder in Deutschland. Eine Initiative von Union Investment – Teil der Genossenschaftlichen FinanzGruppe Volksbanken Raiffeisenbanken. Damit aus kleinen Träumen eine große Zukunft wird.