Christoph Kramer
„Vorausschauen gibt mir im Hier und Jetzt Frieden und Ruhe."
Fußballweltmeister, Buchautor, TV-Experte: Christoph Kramer hat viel erreicht, aber nichts davon geplant. Statt Karrierestrategien folgt er einzig seinem inneren Kompass und spielte sogar den Fußball nur für sich selbst. Das Gleiche gilt heute fürs Schreiben: Als die sportliche Leichtigkeit verschwand, rettete er sich in die eigenen Geschichten. Der Sprung auf Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste? Nicht mehr als ein ungeplanter Nebeneffekt. Diese kompromisslose Unabhängigkeit treibt ihn auch heute an: Er stärkt sein Fundament, um im Hier und Jetzt zu leben – ohne jede Sorge vor der Zukunft.
Einleitende Zusammenfassung: Dieses horizontale Video zeigt ein ruhiges Interview mit dem Fußballweltmeister und Buchautor Christoph Kramer. Begleitet von atmosphärischer Hintergrundmusik reflektiert er über das Leben und seine große Leidenschaft für das Schreiben. Dabei betont er, dass Freiheit und Unabhängigkeit die wichtigsten Voraussetzungen für sein Lebensglück sind.
Der Filmverlauf: Das Video beginnt mit einer unscharfen Schwarz-Weiß-Nahaufnahme von Christoph Kramers Gesicht, bevor die Szene in einen farbigen Interview-Raum mit Industriecharakter wechselt. Christoph Kramer sitzt auf einem grauen Betonblock vor einer in kühlen Blau- und Violetttönen angestrahlten Backsteinwand mit Wendeltreppe. Er trägt ein dunkelblaues Jeanshemd über einem hellgrauen T-Shirt, eine dunkle Hose und weiße Sneaker. Die Kamera wechselt fließend zwischen halbtotalen und nahen Einstellungen. Er beginnt nachdenklich:
„Das Leben wird ja immer so von vorne nach hinten logischerweise chronologisch gelebt, aber von hinten nach vorne beurteilt.“
Es folgen Schwarz-Weiß-Aufnahmen eines markanten Turms mit Glaskuppel unter bewölktem Himmel, Christoph auf der Aussichtsplattform – dann in der Natur mit einem nachdenklichen Blick zur Seite. Er berichtet weiter:
„Ich hab noch nie etwas aus Karrierestrategie-Gründen getan, noch nie in meinem Leben. Und das Schreiben, das hat mir immer schon viel gegeben.“
In Schwarz-Weiß-Nahaufnahmen sieht man Christoph mit nachdenklichem Gesicht und seine Hand, die mit einem Stift in ein Notizbuch schreibt. Danach geht er durch einen dunklen Raum in eine Umkleidekabine und setzt sich vor eine Reihe aufgehängter Trikots. Sie stammen von verschiedenen Mannschaften und Vereinen, tragen aber alle in großen Lettern seinen Namen: Kramer. Er führt aus:
„Ich schreibe viel Tagebuch, nur für mich. Also ich hab, glaub ich, ganz, ganz viele Dinge, die ich nur für mich mache. Ich hab auch eigentlich den Fußball nur für mich gespielt.“
Man sieht ihn wieder in Nahaufnahme schreiben. Dann sitzt er draußen auf einer Bank und blättert in einem Fotoalbum. Er erzählt:
„Ich bin jemand, der gerne in Erinnerungen schwelgt, der auch gerne viele Geschichten von früher erzählt. Deswegen hab ich sie mir alle aufgeschrieben, weil Erinnerungen neben dem Hier und Jetzt auch etwas sind, was auf jeden Fall bleibt und was, was'n richtig, richtig, richtig schönes Gut ist.“
Zurück im Interview-Raum spricht er über eine schwierige Phase:
„Ich wollte immer schon 'nen Roman schreiben, mein eigenes Buch irgendwie veröffentlichen. Und in 'ner Zeit, wo es bei mir sportlich nicht mehr so lief – und das hat wirklich auch was mit mir gemacht, dass das nicht mehr so war – hab ich mich da einfach irgendwie ins Schreiben gerettet.“
Eine Schwarz-Weiß-Aufnahme zeigt ihn von hinten auf einer Aussichtsplattform, wie er über ein leeres Fußballfeld blickt, gefolgt von einer weiten Aufnahme des Spielfelds: Christoph schlendert über den Rasen, dann verschwindet er mit einem kurzen Blitzeffekt aus dem Bild. Das Spielfeld bleibt leer zurück. Christoph schließt mit den Worten:
„Ich möchte mir über morgen nie Gedanken machen, weil das einhergeht mit viel Lebensglück, mit viel Freiheit, was für mich die aller-, allerwichtigsten Punkte sind, um richtig glücklich zu sein.“
Während der letzten Sätze sieht man ihn in einer Schwarz-Weiß-Szene sanft lächeln, danach schweift die Kamera über Bäume, die sich im Wind bewegen.
Das Video endet mit weißen Texteinblendungen auf dunkelblauem Grund: „Für deine Unabhängigkeit. Stärk dein Fundament.“ „Mehr zur Initiative auf startkapital.de“
Im Anschluss werden nacheinander die Logos von Union Investment und der Genossenschaftlichen FinanzGruppe Volksbanken Raiffeisenbanken eingeblendet.
Woran Christoph glaubt
Erinnerungen sind für Christoph alles. Entdecke im Interview, wie er zum Schreiben kam und warum er nicht an morgen denkt.
Christophs Initiative
Echte Unabhängigkeit beginnt im Kopf. Deshalb engagiert sich Christoph beim Lesefestival HEIMSPIEL des Literaturbüros Ruhr: Als Autor liest er in den Schulen und inspiriert so junge Menschen, ihren völlig eigenen Weg zu gehen.