Samy Deluxe
„Meine Mom gab mir mein Fundament“
Samy war als Kind ein Außenseiter und flog in der 7. Klasse von der Schule. Doch statt ihn mit Verboten einzuengen, gab ihm seine Mutter Freiraum – er entdeckte Hip-Hop als Ventil. Schnell begann er, an eigenen Reimen zu feilen, und startete 2000 seine Rap-Karriere. Das Ergebnis: mehrere Millionen verkaufte Tonträger, zahlreiche Awards und drei Gold-Alben. Samys Mutter hielt ihm dabei stets den Rücken frei und managte sogar seine Finanzen. Das macht deutlich: Erfolg braucht keinen geraden Lebenslauf, sondern Menschen, die an einen glauben.
Einleitende Zusammenfassung:
Dieses horizontale Video zeigt ein ruhiges Interview mit dem Musiker Samy Deluxe. Begleitet von atmosphärischen Hip-Hop-Beats reflektiert er über eine prägende Zeit in England nach einem Schulverweis und den bedingungslosen Rückhalt seiner Mutter. Er betont, dass ihr Glaube an ihn den Grundstein für seine Karriere legte und dass Liebe, Verständnis und Unterstützung das wertvollste Startkapital für Kinder sind.
Der Filmverlauf:
Das Video beginnt in einem farbigen Interview-Raum mit Industriecharakter. Samy Deluxe tritt ins Bild und setzt sich auf einen grauen Betonblock vor einem in kühlen Blau- und Violetttönen angestrahlten Hintergrund, in dem schwach eine Wendeltreppe zu erkennen ist. Dabei trägt er ein schwarzes Hemd mit braunem Halstuch, eine weite, braun-gemusterte Hose, eine lila Strickmütze und eine große Brille. Die Kamera wechselt im Verlauf des Interviews zwischen halbtotalen und nahen Einstellungen. Er erzählt:
„In der siebten Klasse wurde ich aus der Schule gekickt und hab das Halbjahr in England zu Ende gemacht. Meine Mom mir dann so 'ne Gastfamilie besorgt in Cornwall in England an der Atlantikküste. Und hatte noch so 'nen Privatlehrer und der hat sich mit mir Fantasy-Geschichten ausgedacht. Und ich glaub, das war so der erste Moment, wo innerhalb von kurzer Zeit viele Schalter umgelegt wurden, die dafür verantwortlich sind, was später in meinem Leben aus mir geworden ist.“
Ein altes Schwarz-Weiß-Foto einer jungen Frau – seiner Mutter – wird eingeblendet. Die Ansicht wechselt zurück zu Samy im Interview-Raum: „Ich würd’ sagen, der erste Mensch, der an mich geglaubt hat, war definitiv meine Mutter. Sie konnte auch mit Rap die ersten Jahre nicht wirklich so viel anfangen, aber ich hatte irgendwie das Gefühl, dass sie einfach happy ist, dass ich irgendwas hab, was mir so viel Antriebskraft und Fundament gibt.“
Es folgen dynamische Schwarz-Weiß-Aufnahmen, die Samy beim Sprühen von Graffiti, in einem Raum voller Schallplatten am Mikrofon und bei einem Live-Auftritt auf der Bühne zeigen. Dann wird ein Schwarz-Weiß-Foto von Samy als kleiner Junge zusammen mit seiner Mutter im Garten eingeblendet. Samy berichtet weiter: „Und auch später, als ich dann die Schule abgebrochen hab, hat sie das irgendwie auch so anerkannt und gesagt: ‚Okay, probier's mal ein paar Jahre und dann, wenn's nicht funktioniert, kannst du ja immer noch zur Schule zurückgehen.‘ Sie wollte wirklich nur, dass ich mich selbst finde. Und das … das ist einfach schon ein sehr krasses Empowerment als junger Mensch, wenn jemand einfach daran glaubt, dass du dich selbst verwirklichst.“
Wieder sind stimmungsvolle Schwarz-Weiß-Aufnahmen von einem Konzert und Samy beim Signieren eines T-Shirts zu sehen. Im Interview-Raum fasst er zusammen: „Das wertvollste Startkapital für Kinder ist, glaub ich, in erster Linie so'n Fundament aus Liebe, Verständnis und Unterstützung in jeder Form. So wie ich es erfahren hab von meiner Mutter. Sie war so deluxe, wie ich selbst niemals sein könnte, konnt’ nur so groß werden, weil sie mich niemals einengte.“
Während der letzten Sätze sieht man eine Schwarz-Weiß-Szene, in der Samy allein in seinem zum Musikstudio umgebauten U-Bahn-Waggon steht und in die Kamera blickt.
Das Video endet mit Texteinblendungen auf dunkelblauem Grund:
„Du glaubst an dein Kind. Stärk sein Fundament.“
„Mehr zur Initiative auf startkapital.de“
Im Anschluss werden die Logos von Union Investment und der Genossenschaftlichen FinanzGruppe Volksbanken Raiffeisenbanken eingeblendet.
Was Samy prägte
Hip-Hop gab Samy das Gefühl, sich Helden selbst aussuchen zu können. Entdecke im Interview, welchen Freiraum ihm seine Mutter gab und wie er seine Kreativität fand.
Samys Initiative
Kreativität darf keine Frage des Geldes sein. Deshalb engagieren sich Samy und Salut Salon gemeinsam mit dem Verein SalutDeluxe e. V. für kulturelle Teilhabe von Kindern und Jugendlichen. SalutDeluxe verbindet Hip-Hop mit Klassik und schafft kostenfreie Angebote wie Songwriting, Graffiti, Dirigieren für Mädchen und Geigenbau. Nach dem Prinzip „Each One Teach One“ lernen junge Menschen voneinander, stärken sich gegenseitig und entdecken ihre eigenen kreativen Fähigkeiten.
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